In Vithura wurde unser Kinderheim "Maria Kiran" (Maria Segen), im Jahr 1998 fertig gestellt. Die Kinder der Kräutersammler und Teepflücker in den Bergen konnten bisher wegen der großen Entfernung keine Schule besuchen und hatten dadurch kaum Zukunftsaussichten. Durch die Überdachung des bisherigen Flachdaches, konnte wertvoller Raum für ein Studierzimmer und Trockenräume für die Wäsche geschaffen werden.
Die Ausstattung mit zwei großen Regenwassersammelbehältern (je 25.000 Liter) sichert auch in der Trockenzeit das notwendige Wasser für die Mädchen. Es wurde eine "Biogasanlage" gebaut. Sie ist sehr einfach konstruiert, arbeitet aber sehr effektiv. Ein Teil des neu gewonnen Platzes unter dem Dach wird als Trockenraum für Kleidung benutzt. Vor allem während des Monsuns ist dies ein großer Vorteil. Am Samstag ist Waschtag, die Mädchen sind für ihre Kleidung selbst verantwortlich. Dank des Ausbaus konnte auch ein Studierzimmer eingerichtet werden. Schwester Kala mit glücklichen Kindern
Kinderheim Jeevan Jyothy
Unser Kinderheim "Jeevan Jyothy"  - Licht des Lebens    Durch eine größere Spende aus dem Nachlaß der Apotheker Familie Duschl konnte das Heim gebaut werden. Junge Studentinnen der Pharmazie sind hier untergebracht. Sie können hier in Ruhe lernen und sicher leben und sich so auf den Beruf der Apothekerin vorbereiten.
Glückliche Kinder im Mädchenheim Kunnumma
Mädchenheim Kunnumma
Bei diesem ersten Besuch in Indien lernte Josef Gaßner Schwester Kala kennen, die im Waisenhaus Kunnumma 75 heimatlose, verwaiste Mädchen betreute. Sie stand ihm als Dolmetscherin zur Verfügung. Er sah die Not dieser Kinder, die auf dem blanken Boden schliefen und entschloss sich spontan, stabile Holzbetten in Auftrag zu geben. Heute werden die Kinder durch Patenschaften gefördert. Das Mädchenheim erhält Zuschüsse zum Lebensunterhalt und für notwendigen Medikamente. Diese Kinder haben alle ein schweres Schicksal hinter sich.
Mädchenheim “St. Agnes” in Harnaut
Im Mädchenheim St. Agnes” in Harnaut werden von den Schwestern 50 Kinder betreut. Die Kinder werden vom Verein gefördert. Verantwortliche vor Ort ist Sr. Vimla.
Wohnheim in Aryanad
Durch eine größere Spende aus dem Nachlaß der Apotheker Familie Duschl konnte das Heim für Studentinnen der Pharmazie umgebaut und auch gleich in Betrieb genommen werden. Im Heim werden Schülerinnen und Schüler ca. 3 Monate lang auf die Abschlussprüfung vorbereitet um ihnen danach bessere Berufsaussichten zu ermöglichen.
Kinderheime
Mädchenheim Maria Kiran in Vithura
Kinderheime in Ravipadu
In Ravipadu, im Bundesstaat Andhra Pradesh gelegen, wurde für die “Dalitkinder” ein Kinderheim gebaut. Die Dalits (Ureinwohner Indiens - oft die Unberührbaren genannt) sind sehr arm; die Kinder könnten ohne das vom Verein mit Spenden erbaute Heim nicht zur Schule gehen. Zurzeit (2019) leben in dem Internat 700 Mädchen. Sie sind 15 und 16 Jahre alt. Bisher haben sie noch keine Schule besucht. Dank der Unterstützung durch den Verein konnte das Mädchenheim 2018 fertig gestellt  und den Mädchen eine Zukunftsperspektive geschenkt werden. Sie verbleiben zwei Schuljahre in dem Internat. Sie werden von den vom Verein bezahlten Lehrern nach extra für sie erstellten Lehrplänen unterrichtet. Nach den zwei Jahren legen sie eine Prüfung ab und können dann in eine staatliche Schule übertreten. Die Mädchen sind sehr wissbegierig und lernen fleißig. Es sieht so aus, als ob alle Mädchen die Prüfung schaffen werden. Nach ihrer weiteren Schulbildung stehen ihnen Berufe, wie Krankenschwester, Gesundheitsinspektorinnen oder auch EDV-Berufe offen.
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Mädchenheim“Ida Home”
Herzlich Willkommen bei
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Ebenfalls In Ravipadu, im Bundesstaat Andhra Pradesh gelegen, wurde für die „Dalitkinder“ ein zweites Kinderheim gebaut. In diesem Heim wohnen zurzeit (2019) 300 Buben aus den umliegenden Siedlungen der „Dalits“. Die Buben sind 15 und 16 Jahre alt. Sie haben bisher noch keine Schule besucht. Sie wohnen tagsüber in dem Heim und werden auch verköstigt. Vom Verein bezahlten Lehrern werden sie in dem Heim nach extra für sie erstellten Lehrplänen unterrichtet. Abends gehen sie zu ihren Familien zurück. Nach zwei Schuljahren legen die Buben eine Prüfung ab und können nach deren Bestehen in eine staatliche Schule übertreten. Ihnen stehen dann viele Berufsausbildungen offen. Die meisten sind an technischen Berufen interessiert.
Bubenheim in Ravipadu